Vorsitz

Wolfram Lange

 

 

Erster Vorsitzender

Sprecher bei Versammlungen

Personalwesen: Personal- und Arbeitsverträge

Trainereinteilung

Juristische/Gerichtliche Themen

Auswertung von Monats-u.Jahresabschlüssen

 

Vorsitz

Elke Müller

 

Jugendwart

Sonja Steul

 

Erste Vorsitzende und Kassiererin

Kassenführung/Einnahmen/Ausgabenverwaltung

Schadensmeldungen bei Versicherungen

Unterzeichner der Einstellerverträge

Öffentlichkeitsarbeit und Homepage

Schulpferde, Hallenbelegung und Reitstundenplan

 

Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche

Jugendversammlungen

Jugendkasse

Jugendhomepage

Jugendarbeit und Freizeitaktivitäten

 

Sportwart

Angela Rieden

 

Schriftführer
Petra Dinger

Organisation von Seminaren,

Lehrgängen und Turnieren

Ansprechpartner für den Sportausschuss

Schulpferdebetreuung

Futtermitteleinkauf, Vorbereitung der Reitstundenpläne

 

Erstellen der Protokolle

Aushänge für das schwarzes Brett

Verwaltung der Probemitgliedschaften

Bearbeitung von Kündigungen der Mitglieder

 

Bau/Technik

Markus Berger

 

Verwaltung

Heike Hellwig

 

Reparaturen

Instandhaltung

Ansprechpartner für den Bauausschuss

Organisation von Arbeitseinsätzen

 

Mitgliederverwaltung

Ansprechpartner für Einsteller

(Boxen, Koppeln, Paddocks und Spinde)

 

   

 

Der Urgedanke

Bereits 1964 machte sich unser heutiges Ehrenmitglied Hermann Gündling Gedanken, wie man einen Reitverein ins Leben rufen kann. Er suchte bei dem damaligen Präsidenten des bereits existierenden Reitvereins Aschaffenburg, Herrn Hurth, Rat. Zu der damaligen Zeit, war es nicht einfach Pferdefreunde, Anhänger des Reitsports und Personen zu finden, welche das notwendige Engagement und den finanziellen Hintergrund für eine Neugründung des Vereins mitbrachten. Dennoch gelang es Hermann Gündling nach einem harten Stück Arbeit, seinen Traum zu erfüllen. So konnte er in der Gründungsversammlung 45 Pferdeinteressierte willkommen heißen, von welchen sich viele bereit erklärten, als Mitglied in den neu zu gründeten Verein einzutreten.

Gründung und Bautätigkeiten

Am 26. März 1966 war es dann soweit. Ein großer Wunsch zahlreicher Pferdeliebhaber ging an diesem Abend in Erfüllung. Im Gasthaus Wegstein in Alzenau-Michelbach, wurde der Reit- und Fahrverein Kahlgrund e.V. mit Sitz in Michelbach gegründet. Die Pferdesportler, von welchen sich einige bereit erklärten ein Pferd anzuschaffen, wählten folgenden Vorstand: 1. Vorsitzende: Otto Fleckenstein aus Michelbach, seinen Stellvertreter Norbert Ritter aus Alzenau, Geschäftsführer wurde Hermann Gündling und Schriftführer: Manfred Huber, beide aus Michelbach. Die Kassengeschäfte erledigte Karl Suffel aus Albstadt. Als Beisitzer gehörten weiterhin Herbert Kugland, Reinhard Lörcks, Irene Lippert, Hans Giesbert, Karl von Vegesack und Johann Scholz dem Vorstand an.

Dem Verein traten 1966 fünfunddreißig Mitglieder bei. Kurz nach der Gründung ging es an die Arbeit. Es wurde das erste Domizil gebaut. Viele Gründungsmitglieder bauten den früheren Kuhstall der Michelbacher Streumühle in Eigenarbeit um. Die ersten Pferde konnten bald einziehen, doch nicht alles war perfekt. So musste z.b. das Wasser für die Pferde mühsam aus dem nahe gelegenen Bach herbei geschleppt werden. Über das Wohl der Tiere und deren Besitzer wachte die unvergessene „Oma Wilz“ als Vereinsmutter. Dieses Domizil war nur eine Übergangslösung. Bald musste das in die Jahre gekommene Streumühlengebäude abgerissen werden.

Vereinsmitglieder kauften Land von Privateigentümern. Durch die Schenkung einer größeren Fläche durch die Familie Lippert war bald genügend Fläche vorhanden, um durch eine Flurbereinigung das heutige Vereinsgelände in Alzenau-Michelbach, Im Forst schaffen zu können. Das erste Reitviereck war rasch abgegrenzt und die ersten Reitstunden wurden von Herrn Kugland von der berittenen Polizei in Frankfurt abgehalten.

Im Juni 1970 konnte der Bau des Raufutterlagers begonnen werden. Im gleichen Jahr wurde der Grundstein für einen Pferdestall mit 24 Einstellplätzen gelegt. Ein Jahr darauf folgte der erste Anbau für das Vereinscasino, welches über 19 Jahre von einem Ehepaar Rösch aus Alzenau mit viel Engagement geführt wurde. Es folgten verschiedene Pächter. Heute dient das Casino nur noch als Treffpunkt für Vereinsmitglieder. Für Reitstunden konnte die auf dem Nachbargrundstück des Herrn Edgar Klüber gelegene Reithalle genutzt werden. Da die Wege besonders im Dunklen beschwerlich und nicht ungefährlich waren, reifte der Entschluss eine eigene Halle zu bauen.

Die Einweihung der Reithalle mit einer Größe von 20x40 m erfolgte am 3.12.1978. Der Halle wurde ein weiterer Stall mit Boxen und Nebenräumen angeschlossen. Der Dachboden diente als Heulager. Seitdem ist das Anwesen des Reitvereins ständig gewachsen. Ein Strohlager wurde gebaut, weitere Außenboxen entstanden und 1983 wurden der Zufahrtsweg entlang des Parcoursplatzes und der Betriebshof geteert.

Anfang der 90er Jahre wurde die Reithalle auf eine Länge von 70 m ausgebaut. Nunmehr verfügt der Verein über 39 Außen- und Innenboxen, welche über 27 Jahren von Pferdepfleger Werner Beisler gehegt und gepflegt wurden. Fortschritt Im März 2007 wurde eine Namensänderung vorgenommen. Seit dem heißt der Verein Reit- und Fahrverein Alzenau e.V. Der Verein hat sich auch im Bereich seiner Mitgliederzahlen immer weiter nach oben entwickelt und zählt mittlerweile zu den mitgliederstärksten Reitvereinen des bayerischen Untermain. Er liegt zwischen Alzenau und Michelbach, umgeben von Feld, Wald und Wiesen. Der große Außenspringplatz, der Dressurplatz am Wald, die große, helle Reithalle und das herrliche Reitgelände mit unbegrenzten Reitwegen bieten ein vielfältiges Angebot für Freizeit- und Turnierreiter, Fortgeschrittene und Anfänger, für Alt und Jung. Im Freien, auf den vielen großen Vereinskoppeln und der neuen Paddockanlage ist für jedes Pferd nachweislich artgerecht Platz. Ebenso stehen den Pferdehaltern ein Roundpen für Boden- und Longierarbeit und ein Pferdelaufband zur Verfügung.

Das Reitsportgeschehen

Am 10. Oktober 1967 fand das erste vereinsinterne Reitturnier statt. Ein Jahr später folgte das erste offizielle Turnier, welches auch in den darauf folgenden Jahren zur festen Einrichtung wurde. Im Jahre 1972 wurde eine Geländeprüfung dem Dressur- und Springturnier hinzugefügt. Gleich nach der Gründung des Vereins wurden im Herbst Fuchsjagden abgehalten. Die idealen Geländeverhältnisse brachten viele Jagdreiter nach Michelbach.

1986 jagte die Gruppe (Fuchs, Master, Jagdherr und Pikeure) Reiter hinter der Vogelsbergmeute, begleitet von Jagdhornbläsern aus Frankreich, her. Dem engagierten Förderer der Fuchsjagden Bernhard Rosenfeld ist in dieser Hinsicht vieles zu verdanken. Am Stammtisch, aus einer Schnapslaune geboren, kamen die ersten zwei polnischen Rappen als Fahrpferde in den Stall. Unter der Leitung von Herrn Walter Ritter wurden 1982 dem allgemeinen Reitturnier zwei Fahrprüfungen angegliedert. Ebenso wurde 1982 die erste Voltigiergruppe unter Leitung von Heidrun Erdmann gegründet. 1984 wurde ein reines Fahrturnier ausgeschrieben, welches auch sehr erfolgreich war. Weitere Fahrturniere folgten, bis dieser Sport leider langsam wieder einschlief.

Reinhold Wenzel, seit langen Jahren im Vorstand, war damals als aktiver Reiter und Sportwart die treibende Kraft für die zahlreichen Turniere unseres Vereins. Dank seinem Einsatz wurden die Sommer- und Hallenreitturniere zum festen Bestandteil in unserem Verein. ´Die großen Sommerreitturniere mit Prüfungen bis zur Klasse M und Mächtigkeitsspringen, brachten viele Turnierteilnehmer auf die Anlage.

Weiterhin wurden regelmäßig Hallenreitturniere und 2001 sogar die Fränkische Meisterschaft durchgeführt. Zudem fanden schon so einige Jugendcups, ausgerichtet vom Kreisreiterbund Bayerischer Untermain im Reitverein statt.

Gegenwart und Zukunft

Vom Longenunterricht für Einsteiger, Reitunterricht in der Reithalle oder auf den Reitplätzen, über Dressurausbildung bis Klasse M sowie Springausbildung bis Klasse S, bieten Reitlehrer für alle Ausbildungsstufen ein umfangreiches Programm. Geländeritte und Voltigieren für die Jüngsten stehen ebenfalls auf dem wöchentlichen Stundenplan. Im FN-geprüften Schulbetrieb wird von Anfang an neben der Praxis und dem theoretischen Grundwissen auch der verantwortungsvolle Umgang mit dem Pferd gelehrt. Verschiedene Lehrgänge in den Schulferien oder am Wochenende, vielfach mit Prüfung zum Kleinen oder Großen Hufeisen, Reit- oder Basispass sowie zum Reit- bzw. Longierabzeichen runden das umfangreiche Angebot ab. Die Förderung der Kinder und Jugendlichen im Reitsport ist unser wichtigstes Ziel.

Darüber hinaus erfahren die Kinder und Jugendlichen, sowie so mancher Erwachsene, was Verantwortungsbewusstsein, Ausdauer, Disziplin, Hilfsbereitschaft und Anpassungsfähigkeit bedeutet. Wichtige Merkmale in der Kindesentwicklung. Auf unserem Gelände sind alle gut aufgehoben. Ob bei den Stammtischen für Erwachsene in unserem Vereinslokal, bei den Jugendversammlungen und Aktivitäten, wie Ausflüge, Wanderungen oder Grillabende mit Lagerfeuer sowie im Leistungssport.

Heute wird der Verein von den Vorsitzenden Wolfram Lange und Elke Müller (Tochter des verstorbenen Gründungsmitgliedes Manfred Huber) mit Vorstandskollegen geführt. Mit den seit 2013 ansässigen Reitlehrern Christian Lange und Angela Rieden, selbst erfolgreiche Reiter bis zur Klasse S, unterstützt von Ursula Sauer, wird auch heute noch einer der Gründungsgedanken aufrecht erhalten " Die Liebe zum Pferd pflegen, die sportlichen Möglichkeiten des Pferdes nutzen, dies der Jugend erhalten und weiterzugeben." Für dieses Gelingen tragen die sieben Schulpferde des Vereins bei.

Vom 1.-3. Juli 2016 veranstaltet der Reitverein Alzenau sein Sommerreitturnier, mit Spring- und Dressurprüfungen bis zur Klasse L. Am Samstag, den 2. Juli findet der Festakt anläßlich des 50 jährigen Jubiläums statt. Hierzu wurden Vereinsmitglieder, ehemalige Mitglieder und Ehrengäste geladen. Neben Ansprachen des Vorsitzenden Wolfram Lange, dem Gründungsmitglied Hermann Gündling und dem Ehrenvorsitzenden des Vereins Reinhold Wenzel, werden die stellvertretende Landrätin Marianne Krohnen, der Alzenauer Bürgermeister Dr., Alexander Legler, Herr Heinrich Knichelmann, stellvertretender Kreisvorsitzender des Bayerischen Landesportverbandes, Dr. Jens Graumann, Vorsitzender des Kreisreiterbundes Bayerischer Untermain Reden halten bzw. Grußworte aussprechen. Die BLSV Ehrenurkunde soll überreicht werden. Für die Unterhaltung sorgen Hendrik Becker vom Theater Löwenherz mit seiner Einlage „Meine Frau, ihr Pferd und Ich - die geheimen Nöte des Waldemar B.“, die Großkrotzenburger Band Bandixon und The Fire Wolves aus Alzenau.